Warum Visite 2000Zielsetzungen und Anforderungen bei der Entwicklung des Computerprogramms Visite 2000 waren:
eine Integration in den
alltäglichen Stationsablauf
Sicherheit und Hilfestellung
bei Verordnungen (-> Patientensicherheit (s.u.))
Effizienz – Zeitersparnis
Online Datenübermittlung an
Apotheke/Herstellung, Apotheke/Herstellung arbeitet mit Online Daten
Qualitätssicherung
bei der Herstellung
Eine retrospektive
Problem-/Fehleranalyse vor und nach Einführung von Visite 2000 auf der
pädiatrischen Intensivstation und Neonatologie der Universitäts-Kinderklinik
Ulm ist im Folgenden dargestellt:
Problem-/Fehleranalyse für einen repräsentativen
Monat 1998:
|
Unleserlich |
2 |
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Vergessen zu bestellen |
7 |
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Fehlende Dosierungsangabe |
4 |
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Dosierungsfehler |
5 |
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Nachfragen zur Osmolarität |
4 |
|
Falsche Verdünnung des Arzneimittels |
1 |
|
Gesamt |
23 |
Bilanz: von insgesamt 214 Anforderungen kam es
bei ca. 10 % zu
Problemen/Fehlern.
Nach Einführung von Visite
2000 im August 1999 gab es bei ca. 2000
Gesamtanforderungen/Jahr nur 3 Dosierungsfehler
nach Übergehen von Warnmeldungen. Alle übrigen in der Tabelle aufgelisteten
Probleme/Fehler sind nicht aufgetreten.
Dies entspricht einer Reduktion der Problem-/Fehler-Rate auf weiter unter 0,1%
Das netzwerkfähige Programm ist
durch zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten auf individuelle und lokale
Bedürfnisse anpaßbar. Ausgestattet mit einer ausführlichen ständig
aktualisierten Online-Hilfe läßt es sich intuitiv nach kurzer Einweisung
bedienen. Durch zahlreiche interne Kontrollen und Plausibilitätskontrollen
resultiert gerade bei noch wenig erfahrenen Intensivmedizinern ein deutlicher
Zugewinn an Patientensicherheit.