Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Fragenübersicht

Läßt sich Visite 2000 über eine Schnittstelle an Klinikinformationssysteme (KIS) anbinden (z.B. SAP basiert) ?

Ist Visite 2000 als Patienten-Daten-Management-System (PDMS)  gedacht ?

Wie groß ist der Zeitgewinn durch Einsatz von Visite 2000 ?

Wie lange müssen Assistenzärzte geschult werden, um mit dem Programm arbeiten zu können ?

Werden am Ende die gemachten Verordnungen auf Kompatibilität geprüft ?

Wie kann das Programm erworben werden bzw. was kostet das Programm ?

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Frage:

Läßt sich Visite 2000 über eine Schnittstelle an Klinikinformationssysteme (KIS) anbinden (z.B. SAP basiert).

Antwort

Bislang ist der Schwerpunkt der Entwicklung auf der Qualitätssicherung und Erhöhung der Patientensicherheit gelegt worden. Es ist geplant, in einer späteren Version z.B. über eine HL7-Schnittstelle die Anbindung an KIS Systeme zu verwirklichen. Die derzeitige Version ist auf einer ACCESS-Datenbank basiert, um den Einsatz des Programms unabhängig von einer SQL-Server-Umgebung (in vielen kleineren Kliniken nicht vorhanden) nutzen zu können. Eine SQL-basierte Version ist in Planung. Sicherlich ist Visite 2000 derzeit eine Insellösung. Dennoch wird es von großen kommerziellen Anbietern eine derart spezialisierte Version so schnell nicht geben (wegen der relativ kleinen Nutzergruppe). Der Gewinn an Patientensicherheit wiegt den evtl. "Nachteil" einer Insellösung unseres Erachtens auf.

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Frage:

Ist Visite 2000 als Patienten-Daten-Management-System (PDMS)  gedacht ?

Antwort:

Nein. Visite 2000 kann jedoch eine sinnvolle Ergänzung eines PDMS sein. Alle bisher auf dem Markt befindlichen PDMS haben zwar Module zur Verordnung von Arzneistoffen, keines wird jedoch den speziellen Anforderungen einer Neonatologie oder päd. Intensivmedizin gerechter als Visite 2000, zumindest bislang. In keinem bislang erhältlichen PDMS System werden Verordnungsdaten so aufbereitet, daß sie auch zur Steuerung der Herstellung verwendet werden können. Damit ist Visite 2000 bislang das einzige Programm, daß eine nahtlose Interaktion zwischen Verordnung auf und Herstellung ermöglicht.

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Frage:

Wie groß ist der Zeitgewinn durch Einsatz von Visite 2000 ?

Antwort:

Der Zeitgewinn ist um so höher, je kränker ein Patient ist. Ein Neugeborenes, was lediglich einen normalen oralen Nahrungsaufbau bekommt, hat man genauso schnell ohne Visite 2000 visitiert. Bei einem onkologischen Patienten, der wegen einer Pneumonie beatmet auf der Intensivstation liegt und neben 3 Antibiotika auch noch Katecholamine und eine voll parenterale Ernährung bekommt, profitiert man am meisten hinsichtlich Zeitaufwand und Patientensicherheit.

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Frage:

Wie lange müssen Assistenzärzte geschult werden, um mit dem Programm arbeiten zu können ?

Antwort:

Nach 2-3 Tagen beherrschen die Kollegen das Programm oft schon sehr gut. Die Pflege der hinterlegten Datenbank erfordert allerdings mehr Aufwand und sollte von max. 2 Leuten betreut werden (siehe dazu auch Konditionen zum Erwerb).

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Frage:

Werden am Ende die gemachten Verordnungen auf Kompatibilität geprüft ?

Antwort

Bislang wird nur bei der Verordnungsmaske ‚TPN-Tagesmenge’ der Gehalt an Calcium und Phosphat geprüft. Übersteigt dieser Gehalt das Löslichkeitsprodukt von Calcium und Phosphat, erscheint eine entsprechende Warnmeldung. Inkompatibilitäten zu prüfen ist kein leichtes Unterfangen. Verschiedenste Mehrfachkombinationen, unterschiedliche Konzentrationen, sowie verschieden lange Kontaktzeiten sind zu berücksichtigen. Eine Weiterentwicklung des Programms in dieser Richtung wird zur Zeit von Herrn Dr.rer.nat. Maier, Zentralapotheke Universität Ulm, bearbeitet.

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Frage:

Wie kann das Programm erworben werden bzw. was kostet das Programm ?

Antwort:

Eine Programmlizenz kann bei der Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG erworben werden. Eine Lizenz gilt Klinikweit und ist nicht beschränkt auf eine bestimmte Anzahl von Usern (Näheres zu den Konditionen zum Erwerb).

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